Werner Benkhoff Portrait

Werner Benkhoff lebt als frei schaffender Maler und Buchautor in Düsseldorf. Der gebürtige Münsterländer hat sich in den letzten zwölf Jahren thematisch vor allem mit seiner Heimatregion Westfalen beschäftigt und darüber mehrere Bücher verfasst. „O grüß dich Gott, Westfalenland“ ist ein anekdotischer Streifzug durch die westfälische Geschichte und mit Bildern aus eigener Produktion (Ölbilder, Aquarelle, Zeichnungen, Skulpturen) reich illustriert. Ende 2012 erschien im agenda Verlag in Münster „Damals in Westfalen“, ebenfalls ein Bild- und Geschichtenbuch über das Landleben in vormoderner Zeit. Sein jüngstes Buch von 2014 ist laut Untertitel eine „Spurensuche im Münsterland“. Es heißt „Ich lasse mich ein“ und verbindet Gedichte der Bocholter Lyrikerin Ina Schröer mit Bildern von Benkhoff (Aquarelle, Pastelle, Zeichnungen, Öl- und Acrylbilder) aus verschiedenen Epochen seines malerischen Schaffens.

Werner Benkhoff war ursprünglich Wirtschaftsjournalist. 1941 in Nienborg (heute Heek)  im Westmünsterland geboren, studierte er nach dem Abitur in Ahaus Volkswirtschaft in Münster und Göttingen und ging als Diplom-Volkswirt zur Zeitung. Er verbrachte den größten Teil seines journalistischen Berufslebens beim Düsseldorfer Handelsblatt, davon zwölf Jahre als Korrespondent in London und in den letzten Jahren bis 2002 als Leitender Redakteur und Ressortleiter in der Düsseldorfer Zentralredaktion.

In London kam er zur Malerei, mit der er sich intensiv seit 1980 beschäftigt, noch lange Zeit neben seiner journalistischen Arbeit. Malerische Grundlagen erwarb er in Malkursen in England und durch Selbststudium. Er war Mitglied im London Sketch Club (einem von zwei traditionellen Londoner Zeichenclubs), wo er jahrelang Aktstudien betrieb. Den entscheidenden Anstoß erfuhr er als Maler 1988 während einer Ausbildung an der von Oskar Kokoschka als „Schule des Sehens“ begründeten Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg in der Malklasse von Professor Georg Eisler aus Wien, eines Schülers Kokoschkas.

Er begann mit dem Aquarell. Sein Repertoire reicht aber heute weit darüber hinaus von der Zeichnung über Pastell bis hin zur großflächigen Öl- und Acrylmalerei. Darüber hinaus formt er Skulpturen aus Holz, Gips und Ton.