Rheinische Post, Düsseldorf, vom 04. 04. 2013 “Ein Künstler aus Leidenschaft”

Rheinische Post Ein Künstler aus Leidenschaft

Ein Auszug des Artikels: “Werner Benkhoff … hat eine doppelte Begabung: Er kann malen und schreiben. Heute verbindet der 71jährige diese Talente, ergänzt in eigenen Publikationen fundiert recherchierte Textpassagen mit passenden Bildern. Erst vor wenigen Wochen ist “Damals in Westfalen” erschienen, ein Geschichtsbuch und Bildband zugleich……Diese in die Kunst eingebrachte Kenntnis erklärt die starke Ausdruckskraft und Lebendigkeit, die der Betrachter empfindet”

Rheinische Post, Düsseldorf, vom 29. 01. 2013, über “Damals in Westfalen”:

“Als die Pferde und Kühe noch den Pflug zogen”
“In das rund 300 Seiten umfassende Buch bringt Werner Benkhoff seine ausgeprägte Kreativität ein. Detailliert, lebendig und fundiert widmet er sich dem alltäglichen Leben auf dem Lande, berührt sämtliche, dem “Bauernjahr” angepassten Lebensbereiche, Handwerksberufe, kirchliche und weltliche Obrigkeiten, Mundarten, Volkstrachten oder Kinder- und Frauenarbeit: “Die gute alte Zeit” – ohne sozialromantische Verklärung. Ein wenig Nostalgie, aber vor allem Vergnügen vermitteln die an die Textpassagen angepassten Bilder. Rund 160 eigene Zeichnungen, Aquarelle und Abbildungen größerer Öl- und Acrylbilder sorgen dafür, dass diese Publikation Geschichtsbuch und Bildband zugleich ist.”

Westfälische Nachrichten, Münster, vom 25. 01. 2013, über “Damals in Westfalen” 

Münsterland Zeitung  vom 14. 09. 2012

Haus Hugenroth Münsterland Zeitung Neue Bilder von Werner Benkhoff, ein Spiegel alter Zeit

Auszug: “Benkhoffs Bilder illustrieren eindrucksvoll die Geschichte der ehemaligen fürstbischöflichen Landesburg Nienborg”, so Theo Franzbach, Vorsitzender des Heimatvereins Nienborg…..Besuchern (des Hauses Hugenroth) …können wir so die bewegte Vergangenheit unseres Heimatsortes und der Region nahe bringen.”

“Nach etwa einjähriger Unterbrechung ist der aus Nienborg stammende Künstler wieder in seinem Heimatort präsent. Seine Bilder haben einen lokalen und regionalen Bezug oder bilden Landschaften aus der Umgebung ab. Die meisten Bilder …werden jetzt in Nienborg zum ersten Mal gezeigt.”

Rheinische Post vom 16. 06. 2011 über “O grüß dich Gott, Westfalenland”

Rheinische Post O Grüß Dich Gott Westfalenland

Ein Auszug des Artikels: “Bei Peter Krügers aktuellem Symposium mit zwölf Steinkünstlern ist auch ein Maler zu Gast, den er vor 25 Jahren bei der Sommerakademie Salzburg traf: Werner Benkhoff, 1941 im Kreis Borken geboren, blickt auf ein interessantes Leben zurück als Journalist, Volkswirt, Korrespondent und Künstler. Seit 15 Jahren widmet er sich dem rechtsrheinischen Teil Nordrhein-Westfalens und gab 2008 in Form eines Katalogs einen ganzen Zyklus von Zeichnungen, Ölbildern, Plastiken heraus, garniert mit Texten.

Der Titel “O grüß dich Gott, Westfalenland” leitet in die Irre. Benkhof träumt nicht mit nostalgischer Wehmut und postromantischer Verzückung vom verlorenen Heimatidyll des vorletzten Jahrhunderts. Er inszeniert die historischen Geschichten aus der Heimat mit spitzer Feder und einer gewaltigen Portion Humor; er liebt es, trügerische Idylle und im Zeichen der Spießbürgerlichkeit feierlich einher schauende Gesellschaften zu entlarven….

Prälaten, Bauern und Textilarbeiter, Dichter und den Alten Fritz trifft man bei Benkhoff an. Die Spottlust der bei Krüger ausgestellten Bilder wie “Das Gastmahl” fasziniert; frivol und barbusig bildet neben dem mahnenden Zeigefinger des Prälaten die Fürstin Gallitzin den Mittelpunkt – mitten unter Würdenträgern und Ministern.

Nebenbei verweist Benkhoff auf soziale Missstände  damaliger Zeit. So zählt zu seinen großformatigen Malereien die “Pause der Blaufärberinnen”. Ausgezehrte, müde Frauen – bis auf die eine, die aufmüpfig dem Elend trotzt und die soziale Revolution schon im Blick trägt.

Gezeigt wird … das Wohnhaus der Annette von Droste-Hülshoff: man geht mit dem Künstler den Weg durch ein schmiedeeisernes Tor tief hinein in den farbkompositorisch wunderschön gestalteten Garten bis zum “Rüschhaus im Herbst”. Saftig leuchtende Naturbilder ergänzen die Ausstellung”.

(Die in dem Artikel erwähnten Bilder sind in der “Galerie” unter “Öl- und Acrylbilder” zu besichtigen)

Westfälische Nachrichten, März 2009, zur Ausstellung des Westfalen-Zyklus im Landeshaus in Münster

“Werner  Benkhoff hat westfälische Geschichte und Geschichten auf bedeutende oder kuriose Pointen reduziert und präsentiert diese wie anekdotische Perlen auf einer Kette“

Münstersche Zeitung , März 2009, zu “O grüß dich Gott, Westfalenland”

„Gefangen in Satans Sack”

„Zwist zwischen Westfalen und Rheinländern, Knatsch zwischen Protestanten und Katholiken, Prickeln zwischen Goethe und der Fürstin von Gallitzin: Westfalen war nicht so langweilig, wie böse Zungen behaupten“

Münstersche Zeitung, August 2009, zum selben Buch:

Zur Ausstellung des Westfalen-Zyklus in  der Kreissparkasse Steinfurt

Die „andere“ Reise durch Westfalen

„So wanderte man gemeinsam durch die Geschichte, entdeckte dabei oftmals ganz neue Fakten unter dem einzigartigen Blickwinkel des in Düsseldorf lebenden Künstlers….Und obwohl viele Besucher mit der Geschichte Westfalens gut vertraut waren, entdeckten auch sie kleinste Details neu, ließen sich auf die Ausdrucksstärke der sehr sensibel durchkomponierten Werke ein. Werner Benkhoff hat einen ganz persönlichen Stil entwickelt. Und dadurch wirkt die Ausstellung  lebendig, fesselt den Betrachter“.

Münsterland Zeitung, April 2009:

Zur Ausstellung des Westfalen-Zyklus im Dormitorium Asbeck (Kreis Borken):

„Vom Ende der Herrlichkeit“

„Es war mächtig was los in den vergangenen Jahrhunderten im Münsterland. Die Geschichtsbücher  sparen allerdings die kleinen Daten häufig aus. Nicht so der Düsseldorfer Werner Benkhoff. …..(Er) entwickelte eine ganz eigene Art des Blicks auf die Geschichte in Bildern und begleitenden Texten, die mal derb, mal schräg ausfielen……Auffällig große Hände und sprechende Blicke sind das allgemeine Kennzeichen der Kunst von Benkhoff.“

Westfälische Nachrichten, März 2008:

„Bilderzyklus illustriert Ortsgeschichte“

„Benkhoff präsentiert zur Eröffnung des Hauses Hugenroth weitere großformatige Ölbilder  mit Motiven seines  Heimatdorfes und benachbarter Orte…  Ausdruckstarke, stumme, beredte Gesichter, die mitunter verstörend blicken, und markante, überdimensionierte Hände sind charakteristische Merkmale der Öl- und Acrylbilder Benkhoffs. Einige leuchten in hellen Farben, wobei der Maler gern grelle Töne nebeneinander setzt, etwa ein kräftiges Rot gegen ein helles Blau oder ein leuchtendes Gelb. Erzählt werden Heimatgeschichten – mit sicheren, kräftigen Pinselstrichen, phantasievoll in lebhaften Formen und Farben.“

Münsterland Zeitung, Juli 2006:

Zur Ausstellung im Dormitorium Asbeck

„Westfalens dunkle Seiten“

„Der Schrei verlässt nicht die halb geöffneten Lippen. Das Leid bleibt sprachlos – und teilt sich doch vernehmbar mit in den weit aufgerissenen Augen, den verkrampften Händen, den gekrümmten Körpern. Nicht ein einzelner windet sich da in Schmerzen und Wut, sondern eine ganze Gruppe, deren Zahl in dem rot leuchtenden Knäuel aus Gips nicht auszumachen ist: „Bürger von Münster kapitulieren vor dem Fürstbischof“ …..  Nein, als Wohnzimmerdekorationen  taugen die Figuren des gebürtigen Heekers nicht…..Ebenso wenig seine Bilder, zumeist Pastelle und Kohlezeichnungen leidender, vereinsamter, sich selbst und ihrer Umwelt fremd gewordener Menschen.  Trotz erkennbarer Bezüge zu Expressionisten wie Nolde und Munch, aber auch zu manchem der modernen Klassiker des frühen 20. Jahrhunderts, lassen sie seinen ganz eigenen Stiel erkennen: eine schnell arbeitende Hand, ein sicherer Strich.“

Westfälische Nachrichten vom 01. 09. 2012

Auszug : “Der Düsseldorfer Maler Werner Benkhoff stellt im Haus Hugenroth wieder großformatige Öl- und Acrylbilder aus….Von anderer Art als die mit schnellen, kräftigen Pinselstrichen gemalten Landschaften sind mehrere großflächige Gemälde mit figürlichen Darstellungen. Die “Judenbuche” greift ein Thema der größten westfälischen Dichterin Annette von Droste-Hülshoff (1797 – 1848) auf. Die Droste war Nienborg eng verbunden. Benkhoffs Bild zeigt die Schlussszene der “Judenbuche”: Der Gutsherr und seine Männer heben den toten Körper des Judenmörders vom Baum, an dem er sich aufgehängt hatte.. Das Bild ist in gedämpften dunklen Farben gehalten und gibt so die düstere Stimmung der Schlussszene der Novelle wieder.”

“Der “Pferdemarkt an der Düstermühle” bildet ebenfalls eine alte Welt ab….Der Markt an der Düstermühle war einer der ältesten und größten im westlichen Münsterland.”

“Auch die “Pause der Blaufärberinnen” macht eine Anleihe in der regionalen Geschichte. Es gab eine Zeit, als in Nienborg und in manchen Dörfern der Umgebung fast die Hälfte alle Haushalte als Heimweber, Färber oder Tuchscherer einen meist nur kümmerlichen Lebensunterhalt verdienten….Die Farbe Blau sticht auf Benkhoffs Ölbild hervor. Blau war lange Zeit die gebräuchlichste Farbe …aus Färberwaid…und der in Südostasien heimischen Indigopflanze, die billig und in großen Mengen verfügbar war. Die Blaufärberinnen sitzen erschöpft und ausgemergelt tief in sich versunken da.”